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The neo-Nazi newpaper National Zeitung published recently an interview with Ilan Pappe :

http://www.national-zeitung.de/Artikel_08/NZ13_4.html

Ethnische Säuberung als Staatsziel“

Interview mit dem Historiker Prof. Dr. Ilan Pappé Israels Gewissen: Prof. Dr. Ilan Pappé (Universität Exeter) ist der prominenteste der „Neuen israelischen Historiker“, die für eine Revision der offiziellen Geschichtsschreibung des jüdischen Staates und des Zionismus eintreten. 1954 in Haifa als Sohn deutscher Juden geboren, die während des Nationalsozialismus von Berlin nach Palästina emigrierten, studierte er an der Hebräischen Universität Jerusalem und promovierte 1984 an der Universität Oxford. Von 1993 bis 2000 war er Leiter des Friedensforschungsinstituts in der Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva. Bis Anfang 2007 lehrte er Politikwissenschaft an der Universität Haifa, wo er wiederholt in Konflikt mit der Universitätsleitung geriet. Im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina rief der „Jüdische Nationalrat“ am 14. Mai 1948 völkerrechtswidrig die einseitige Unabhängigkeit aus. Gleichzeitig wurde damit begonnen, große Teile der einheimischen arabischen Mehrheitsbevölkerung zu vertreiben. Dasselbe Schicksal widerfuhr auch der deutschen Minderheit, die bereits zwischen 1939 und 1948 von der britischen Mandatsverwaltung systematisch nach Australien zwangsumgesiedelt wurde. Die Ereignisse von 1948, die erstmals vom israelischen Historiker Prof. Dr. Ilan Pappé umfassend beschrieben wurden, läuteten das Ende der Ära eines liberalen Islam ein und sind die Wurzel des noch immer andauernden Nahostkonflikts. Im Gespräch mit Erhard Düvel von der National-Zeitung meinte der Autor, dass der 14. Mai 1948 für die Völkergemeinschaft kein Grund zum Feiern sei. National-Zeitung: Herr Professor Pappé, wie erklären Sie sich, dass die Beurteilung Ihres Buches „Die ethnische Säuberung Palästinas“ in der deutschen Presse eher negativ ausgefallen ist? Prof. Dr. Ilan Pappé: Es überrascht mich nicht, dass es für Journalisten der etablierten Medien sowie Akademiker nach jahrelanger Indoktrinierung durch Darstellungen israelischer Historiker schwierig ist, sich mit einer alternativen Geschichtsschreibung auseinanderzusetzen. Ich denke jedoch, so wie ich es nach der Diskussion mit einem großen Publikum in Deutschland beurteilen kann, dass es eine breite Kluft zwischen der Position der politisch-medialen Elite auf der einen und der breiten Öffentlichkeit auf der anderen Seite gibt. Die große Mehrheit der Deutschen ist sich der israelischen Verbrechen in der Vergangenheit und der Gegenwart bewusst und beginnt sich von der Vorstellung zu befreien, wegen der Verantwortung für den Holocaust Israel nicht kritisieren zu dürfen. National-Zeitung: Welche Schwierigkeiten gab es bei der Suche nach einem deutschen Verleger? Prof. Pappé: Es war zuerst nicht leicht, einen Herausgeber zu finden. Anerkennend möchte ich jedoch festhalten, dass der in Frankfurt ansässige Verlag „Zweitausendeins“ nicht einen Moment mit seiner Zusage zögerte. Ich bewundere den Mut dieses Verlages und bin von der Schnelligkeit und professionellen Arbeitsweise beeindruckt, mit denen die Übersetzung und Herausgabe des Buches verwirklicht wurde. National-Zeitung: Hatte man auf die Fotodokumentation verzichtet, um allein das geschriebene Wort sprechen zu lassen? Prof. Pappé: Die englische Originalfassung verfügt über eine große Anzahl von Fotografien, die jedoch in der deutschen Fassung ausgelassen wurden, um die Veröffentlichung in Deutschland nicht zu verzögern. Mit einer zweiten Auflage lässt sich das jedoch nachholen. National-Zeitung: Gibt es Hinweise, dass Dokumente über die Vertreibung der Palästinenser gezielt vernichtet wurden? Prof. Pappé: Beweise sind meines Erachtens nicht vernichtet worden, obwohl die staatlichen Archive bis zur zweiten Intifada zögerten, den öffentlichen Zugang zu solchen Dokumenten zu genehmigen. Die Stimmung in Israel hat sich jedoch dergestalt geändert, dass die Dokumentation von Gräueltaten gegen die Palästinenser nicht mehr explosiv zu sein scheint, weil die meisten israelischen Historiker sie jetzt aus jüdischer Sicht als Selbstverteidigung rechtfertigen. Zum anderen sollen die neu zugänglichen Dokumente als Warnung an die Palästinenser dienen, was mit ihnen in Zukunft wieder geschehen könnte. „Zionismus als Gefahr für jüdische Kultur“ National-Zeitung: Gibt es Hinweise, dass das Große Feuer im August 1917 in Thessaloniki – damals mit über 60.000 jüdischen Bewohnern die Heimat der größten sephardischen Gemeinde Europas – eine von vielen gezielten Aktionen zionistischer Kreise in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war, jüdische Gemeinden zu destabilisieren, um die jüdische Emigration nach Palästina zu erzwingen? Für die Ursache des Feuers, das doch zeitnah zur Balfour-Erklärung vom November 1917 über die Errichtung einer „nationalen Heimstätte“ im jüdischen Viertel ausbrach und fast 54.000 Juden obdachlos machte, gibt es verschiedene Erklärungen. Zum anderen wäre da das sehr bekannte Beispiel der Flucht der Juden aus dem Irak nach dem Krieg. Prof. Pappé: Ich habe keine Kenntnisse über einen Bezug dieser Ereignisse von 1917 und bezweifle, ob sie in einem Zusammenhang stehen. Die Aktionen im Irak waren jedoch ein gezielter und erfolgreicher Versuch von zionistischen Agenten, das jüdische Leben im Irak zu destabilisieren, um die Auswanderung von Juden nach Israel zu veranlassen. Diese Geschichtsepisode ist recht gut dokumentiert und in Veröffentlichungen von israelischen Historikern wie Yehuda Shenhav beschrieben worden. National-Zeitung: Welcher Zusammenhang besteht zwischen jüdischer Immigration nach Palästina und der Vertreibung von palästinensischen Arabern? Prof. Pappé: Der Zusammenhang besteht darin, dass die zionistische Einwanderung zum Ziel hat, Juden von einem unsicheren Ort an einen sicheren Ort zu bringen. Im Sinne der zionistischen Ideologie war dieser sichere Ort ein Auffangbecken, wo Juden die absolute, wenn nicht gar die ausschließliche Mehrheit ausmachen würden. Trotz der jüdischen Einwanderung nach Palästina blieben die Juden bis 1948 eine Minderheit, die nur ein Drittel der Gesamtbevölkerung in jenem Gebiet ausmachte, das sie nun als neues Heimatland betrachteten. Aus diesem Grund entschieden sich die zionistischen Führer dafür, die demografische Mehrheit und Überlegenheit durch ethnische Säuberung zu erreichen. Ich befürchte, dass sie es erneut versuchen werden, wenn sie die Mehrheit durch andere Mittel nicht erreichen können. „Hinterhältigkeit der britischen Außenpolitik“ National-Zeitung: Wie erklärt sich die doppeldeutige Rolle der britischen Mandatsmacht, die den Zionismus in Palästina tatsächlich befürwortete? Prof. Pappé: Großbritanniens Unterstützung für den Zionismus wurde von zwei Impulsen motiviert. Für einige britische Politiker, wie etwa Lloyd George 1917, war die Rückkehr der Juden eine heilige christliche Mission, die auch Teil eines göttlichen Plans war, das zweite Kommen des Messias auszulösen. Zum anderen gab es den Wunsch, Massen von osteuropäischen Juden nicht nach Großbritannien einwandern zu lassen. Einige glaubten auch, dass in Palästina Juden, und nicht etwa Araber, dem britischen Reich besser dienen würden. Obwohl die britische Politik gegen Ende des Mandats ausgewogener wurde, sah London aus rein egoistischen Interessen heraus tatenlos zu, wie die ethnische Säuberung durchgeführt wurde. National-Zeitung: Welche Auswirkung hatte der jüdisch-zionistische Expansionismus in Palästina auf den Niedergang der von Stalin 1934 gegründeten Jüdischen Autonomen Republik von Birobidschan im sowjetrussischen Fernosten? Prof. Pappé: Die jüdische Republik Birobidschan scheiterte nicht wegen des Zionismus, sondern wegen einer Kehrtwende der sowjetischen Politik. National-Zeitung: Wie schädlich war der Zionismus für das jüdische Leben in Nordafrika, im Nahen Osten und in Europa? Prof. Pappé: Der Hauptschaden der jüdischen Gemeinschaften durch den Zionismus liegt heute im Missbrauch des reichen jüdischen Erbes an Humanität und Weltbürgertum. Anstatt Juden zu erlauben, die Anstrengungen gegen die Unterdrückung und Ungerechtigkeit in der Welt anzuführen, wie sie sie selbst im Holocaust erlebt hatten, ist der jüdische Staat ein repressiver Staat geworden, der sich mit anderen weltweiten Unterdrückern verbündet hat. Es muss jedoch festgehalten werden, dass der Zionismus vor dem Zweiten Weltkrieg viele Juden gerettet hat, die sonst unter der NS-Herrschaft vernichtet worden wären, darunter auch meine eigene Familie. National-Zeitung: Welchen Anlass gibt es für die Völkergemeinschaft, am 14. Mai 2008 den 60. Jahrestag der einseitigen Unabhängigkeitserklärung der jüdischen Minderheit im britischen Mandatsgebiet Palästina zu feiern? Prof. Pappé: Das 60. Jubiläum der ethnischen Säuberung Palästinas von 1948 ist das Einzige, woran man jetzt denken sollte. Nur nach einer israelischen Anerkennung dieses Verbrechens und nach einer Rückkehr der Flüchtlinge kann man beginnen, jene israelischen kulturellen und sozialen Errungenschaften zu feiern, von denen es tatsächlich viele gibt. National-Zeitung: Aus welchen Gründen sind Israel sowie die USA 2002 vom Rom-Statut über den Internationalen Gerichtshof zurückgetreten? Prof. Pappé: Die grundlegenden Normen dieses Gerichts lassen die Vereinigten Staaten und Israel wegen deren Politik in den letzten Jahrzehnten als Schurkenstaaten erscheinen. Besonders Israel wird beschuldigt, eine kriminelle Politik verfolgt zu haben. National-Zeitung: Sie haben sich öffentlich für eine Einstaatenlösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt ausgesprochen. Wie tragfähig ist dieses Modell und unter welchen Bedingungen könnte ein solcher Staat auch für extrem nationalistische Juden in Frage kommen? Prof. Pappé: Eine Einstaatenlösung gibt es bereits. Das Regime, das ganz Palästina kontrolliert, ist jedoch ungerecht und diskriminierend. Deshalb ist eine neue Verfassung, eine Freiheitsurkunde und Gleichheit für alle notwendig. Weder die politische Rechte noch die Linke in Israel waren bisher bereit, die jüdische Vorherrschaft aufzugeben. Wenn man aber Israels politische Führer, wie im Falle des ehemaligen Apartheidstaates Südafrika, durch internationalen Druck davon überzeugen würde, dass das gegenwärtige Israel nicht Teil der Gemeinschaft zivilisierter Völker sein kann, dann würde das israelische Volk einsichtig genug sein. Es würde die Wirklichkeit akzeptieren, weil diese nicht nur für die Palästinenser, sondern auch für sie selbst besser wäre. Protestantische Schwaben aus Württemberg, auch Templer genannt, siedelten seit 1868 in Palästina, das bis Ende des Ersten Weltkrieges zum Ottomanischen Reich gehörte. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im September 1939 wandelte die britische Mandatsregierung die deutschen Siedlungen von Sarona (Bild; wohl erstes Viertel des 20. Jahrhunderts), Wilhelma, Betlehem und Waldheim in große Internierungslager um, in denen alle Palästina-Deutschen untergebracht wurden. Wehrfähige Männer wurden in ein Kriegsgefangenenlager in Akko gebracht und 500 Templer 1941 in ein Internierungslager nach Tantura, Australien, deportiert. Am Ende des Krieges wurden die vier Lager von den britischen Behörden abgesperrt und bewacht, um die Insassen vor den Terrorangriffen jüdischer Extremisten zu schützen. Nach einem gewalttätigen Angriff auf die Waldheim-Siedlung im palästinensischen Schicksalsjahr 1948 wurden die letzten 50 Templer erst nach Zypern und dann Australien zwangsumgesiedelt.

 

Ethnic cleansing as a national objective "
Interview with the historian Prof. Dr. Ilan Pappé Israel's conscience: Prof. Dr. Ilan Pappé (Exeter University) is the most prominent of the "new Israeli historians" for a revision of the official history of the Jewish state and Zionism occur. 1954 in Haifa, the son of German Jews born during the Nazi Berlin emigrated to Palestine, he studied at the Hebrew University of Jerusalem and a doctorate in 1984 at the University of Oxford. From 1993 to 2000 he was director of the Peace Research Institute in the education and meeting place Givat Haviva. Until early 2007, he taught political science at the University of Haifa, where he repeatedly come into conflict with the university administration was. In the former British mandated territory of Palestine called the "Jewish National Council on 14 May 1948 to international law the unilateral independence. At the same time, begun to large parts of the indigenous Arab majority population to distribute. The same fate befell the German minority, which already from 1939 to 1948 by the British Mandate administration systematically forced to Australia. The events of 1948, the first by the Israeli historian Prof. Dr. Ilan Pappé fully described, ringing the end of the era of liberal Islam and are the root of the still ongoing Middle East conflict. In an interview with Erhard Düvel by the National newspaper said the author, that the 14th May 1948 for the international community no reason to celebrate. National newspaper: Professor Pappé how do you explain why the assessment of your book "The ethnic cleansing of Palestine" in the German press is negative? Prof. Dr. Ilan Pappé: It does not surprise me that for the established media journalists and academics after years of indoctrination by depictions of Israeli historians is difficult history with an alternative deal. But I think as I do after the discussions with a large audience in Germany can judge that there is a wide gap between the position of political and media elite on the one hand and the general public on the other side. The vast majority of Germans is the Israeli crimes in the past and the present consciously and starts from the idea to exempt because of the responsibility for the Holocaust Israel is not to criticize. National newspaper: What difficulties were in the search for a German publisher? Prof. Pappé: It was initially not easy to find a publisher. Anerkennend I would like to stress that the Frankfurt-based publishing house Zweitausendeins "not a moment with his commitment hesitated. I admire the courage of this publishing house and I am of the speed and professional way of working impressed with the translation and publication of the book have been attended to. National newspaper: Did you look at the photo documentation surrendered to the written word alone speak to? Prof. Pappé: The English version has a large number of photographs, but in the German version have been omitted to ensure the publication in Germany not to delay. With a second edition but can arrange a tour. National newspaper: Is there evidence that documents relating to the expulsion of the Palestinians were deliberately destroyed? Prof. Pappé: I think evidence is not destroyed, though the State Archives until the second intifada hesitated, public access to such documents be approved. The mood in Israel, however, amended in such a way that the documentation of atrocities against the Palestinians no longer seems to be explosive, because most of them Israeli historians now view as Jewish self-defence justified. Second, to the newly accessible documents as a warning to the Palestinians, was with them again in the future could happen. "Zionism as a threat to Jewish culture" National Newspaper: Is there evidence that the great fire in August 1917 in Thessaloniki - at that time with more than 60,000 Jewish residents of the home of the largest Sephardic community in Europe - one of many targeted actions zionistischer circles in the first Half of the 20th Century, Jewish communities to destabilise the Jewish emigration to Palestine to force? For the cause of the fire, but the time for the Balfour Declaration of November 1917 on the establishment of a "national home" in the Jewish quarter and erupted almost 54,000 Jews made homeless, there are several explanations. On the other hand, there is the well-known example of the exodus of Jews from Iraq after the war. Prof. Pappé: I have no knowledge about a relation between the events of 1917 and doubt whether they are connected. The actions in Iraq were targeted and successful attempt by Zionist agents, Jewish life in Iraq to destabilise the emigration of Jews to Israel to be carried out. Geschichtsepisode This is quite well documented and in publications by Israeli historians such as Yehuda Shenhav been described. National newspaper: What is the relationship between Jewish immigration to Palestine and the expulsion of Palestinian Arabs? Prof. Pappé: The context is that the Zionist immigration has the aim of Jews from an unsafe place to a safe place. In the spirit of the Zionist ideology was a reception safe place where Jews the absolute, if not the exclusive majority. Despite the Jewish immigration to Palestine the Jews were a minority until 1948, only one third of the total population in that area respectively, which it now as a new home country considered. For this reason, decided that the Zionist leaders, the demographic majority and by ethnic cleansing superiority to achieve. I fear that they will try again, provided the majority by other means can not reach. "Hinterhältigkeit of British foreign policy" National Newspaper: How can the ambiguous role of the British mandate power, which Zionism in Palestine actually advocated? Prof. Pappé: Britain's support for Zionism was motivated by two impulses. For some British politicians such as Lloyd George 1917, was the return of the Jews a holy Christian mission, which is also part of a divine plan, the second coming of the Messiah trigger. On the other hand, there was the desire to masses of Eastern European Jews not to immigrate to Britain. Some also believed that Jews in Palestine, and not Arabs, the British Empire would better serve. Although the British policy towards the end of the mandate was balanced, saw London for purely selfish interests to stand out as the ethnic cleansing was carried out. National newspaper: What effect did the Jewish-Zionist expansionism in Palestine to the demise of Stalin 1934 founded the Jewish Autonomous Republic of Birobidzhan in the Soviet Far East? Prof. Pappé: The Republic of Birobidzhan Jewish failed not because of Zionism, but because of a reversal of Soviet policy. National newspaper: How damaging was the Zionism for Jewish life in North Africa, the Middle East and in Europe? Prof. Pappé: The major casualty of Jewish Communities by Zionism is today in the abuse of the rich Jewish heritage of humanity and world citizenship. Rather than allow Jews to the efforts against the oppression and injustice in the world should be mentioned, as they themselves had experienced in the Holocaust, the Jewish state has become a repressive government that deals with other global alliance oppressors. It must be noted, however, that the Zionism before the Second World War has saved many Jews who otherwise under the Nazi regime had been destroyed, including my own family. National newspaper: What reason exists for the international community, 14 May 2008 the 60th Anniversary of the unilateral declaration of independence of the Jewish minority in the British mandated territory of Palestine to celebrate? Prof. Pappé: The 60th Anniversary of the ethnic cleansing of Palestine of 1948 is the only what you think now. Only after an Israeli recognition of this crime and to a return of the refugees can begin, the Israeli cultural and social achievements to celebrate, of which there are actually many of them. National newspaper: Why are Israel and the United States in 2002 by the Rome Statute of the International Court of Justice resigned? Prof. Pappé: The basic rules of that court, the United States and Israel because of its policy in recent decades as rogue states. Especially Israel is accused of a criminal policy to have. National newspaper: You have publicly for a Einstaatenlösung to the Israeli-Palestinian conflict pronounced. How sustainable is this model and under what conditions could such a state even for extremely nationalist Jews in question? Prof. Pappé: A Einstaatenlösung already exist. The regime, which controlled all of Palestine, but it is unfair and discriminatory. That is why a new constitution, a document of freedom and equality for all. Neither the political rights or the left in Israel has been willing to abandon the Jewish domination. But if you Israel's political leaders, as in the case of the former apartheid government of South Africa, through international pressure would convince that the current Israel is not part of the Community civilized peoples, then the Israeli people would insightful enough. It would accept the reality, because this not only for the Palestinians, but also for themselves would be better. Protestant Schwaben from Wuerttemberg, also known as Templar, settled since 1868 in Palestine, until the end of the First World War the Ottoman Empire belonged. After the outbreak of the Second World War in September 1939 transformed the British mandate government, the German settlements of Sarona (picture; probably the first quarter of the 20th century), Wilhelma Bethlehem and Waldheim in large internment camps around, in which all Palestinian Germans were accommodated. Wehrfähige men were in a POW camp in Acre and 500 Templar brought in 1941 in an internment camp in Tantura, Australia, deported. At the end of the war were the four camps by the British authorities closed off and guarded by the inmates before the terrorist attacks by Jewish extremists. After a violent attack on the Waldheim settlement in the Palestinian fate in 1948, the last 50 Templars only after Cyprus and then forcibly Australia.
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